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  • AutorenbildFisnik Komoni

Woher kommt mein Gehalt?

In diesem Text wird erläutert, woher das Gehalt als Angestellter stammt - also wer zahlt unser Gehalt?


Zunächst ist es sehr wichtig zu verstehen, warum dieses Thema interessant ist. Ganz einfach: Die größte Diskrepanz zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten ist die Unsicherheit darüber, wer das Gehalt zahlt und damit die Unzufriedenheit. Um dieses Problem zu vermeiden, helfen diese Informationen.


Henry Ford - der Gründer des Ford-Automobils hat gesagt:


"Nicht der Arbeitgeber zahlt das Gehalt, sondern das Produkt, welches verkauft wird" (der Arbeitgeber verteilt lediglich das Geld/Gehalt aus den Erlösen der Produkte/Dienstleistungen).


Der Chef verteilt also nur die Einnahmen aus dem Verkauf des Produkts und investiert es besser (oder schlechter) - und je besser er es investiert, desto besser ist der Zustand des Unternehmens und der Mitarbeiter.


Und das ist das Problem bei gewöhnlichen Angestelltenverträgen, da Angestelltenverträge auf Arbeitszeiten basieren. Dies ist fast überall üblich (Deutschland, USA usw.). Dies ist jedoch eine verzerrte Sichtweise, da die Mitarbeiter in Wirklichkeit nicht für die Arbeitszeit bezahlt werden, sondern für die Produkte und Ergebnisse, die sie liefern.


Die Mitarbeiter werden nicht für die Arbeitszeit bezahlt, sondern für die Produkte und Ergebnisse, die sie liefern.


Das Endprodukt des Unternehmens besteht aus Nebenprodukten, die von allen Mitarbeitern des Unternehmens erzeugt werden.


Beispiel: In einem großen Unternehmen ist das Nebenprodukt eines Buchhalters beispielsweise die korrekte Buchhaltung (Verkauf, Einkauf usw.), oder das Nebenprodukt einer Sekretärin ist die Produktion von Zeit für den Chef usw. Und all diese kleinen Nebenprodukte bilden zusammen das Haupt- oder Endprodukt (zum Beispiel ein BMW 7er Auto, das an einen zufriedenen Käufer geliefert wird). Und durch den Verkauf dieses BMW 7er werden die Gehälter des Buchhalters, der Sekretärin und aller anderen Mitarbeiter bezahlt.


Natürlich hast du einen Arbeitsvertrag, der dich für Arbeitsstunden, bezahlte Pausen usw. bezahlt, aber was damit gemeint ist: wenn das Endprodukt, das die Firma herstellt und das von Ihrem individuellen Nebenprodukt und Output abhängt, nicht verkauft wird, so dass es dem Käufer nicht gefällt, hilft dir dein Stundenarbeitsvertrag langfristig überhaupt nicht, denn wenn die Firma nichts gewinnt, gibt es nichts mehr, was die Firma mit den Mitarbeitern der teilen kann! Dabei spielt es keine Rolle, wie groß eine Firma ist.


Wenn ein Unternehmen nicht die Produkte herstellt, die der Kunde oder die Umgebung wünscht, dann wird das Unternehmen pleite gehen. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß ein Unternehmen ist.


Warum sage ich dir das: Es ist mir wichtig, dass du glücklich und erfolgreich bist, Spaß an deiner Arbeit hast und eine erfolgreiche Karriere hast. Und wenn du das verstehst, weißt du, wie du deinen Wert in den Augen der Firma oder des Chefs steigern kannst, und dies wirkt sich natürlich auch auf dein Gehalt aus.


Was bedeutet das konkret für dich? Helfen deinem Vorgesetzten durch dein individuelles Nebenprodukt - von dem, was du individuell produzierst - das Endprodukt zu verkaufen und die Kunden glücklich zu machen. Denn es sind die Endprodukte (abhängig von den Nebenprodukten), die für das Unternehmen Einnahmen einbringen.


Und wenn ein Chef klug ist und er feststellt, dass du viel in diese Richtung beigetragen hast, dann teilt er diese Einnahmen mehr mit dir.


Du solltest also mehr darüber nachdenken, was du in deinem Unternehmen produzierst. In deine Firma, in dem du arbeitest, ist deine aufgabe, bestimmte Ergebnisse zu liefern. Die Produktion einer Sekretärin ist zum Beispiel Zeit für den Chef - das ist also das Produkt, das sie produziert und für das der Chef bezahlt.


Auch ein Reinigungskräfte haben ein eigenes Produkt, das sie herstellen müssen: Und dieses Produkt ist beispielsweise "gepflegte Produktions- und Verkaufsräume". Und es gibt Studien, die belegen, dass gepflegte Räume den Umsatz eines Unternehmens im Vergleich zu nicht gepflegten Räumen um das Fünffache steigern. So wird deutlich, dass auch ein Putzmann oder Putzfrau mit seinem Nebenprodukt (dh Reinigung der Räume) zum Endergebnis (dh zum Endprodukt) beiträgt, das ein Unternehmen am Ende liefert. Dadurch generiert das Unternehmen mehr Einnahmen und es ist möglich, mehr Löhne für die Mitarbeiter bereitzustellen.


Und zum Schluss noch ein Ratschlag - Karrieretipp für eine erfolgreiche Karriere, den ich immer nutze habe und der perfekt ist:


Wenn du etwas für jemanden tust, dann:

  • Liefere immer schneller

  • besser

  • mehr und

  • hochwertiger

als es von dir erwartet wird.


Glaube mir, das ist der Faktor, mit dem du eine erfolgreiche Karriere haben wirst, zumindest wenn dein Chef klug und intelligent ist.

So überrasche es andere, indem du Dinge schneller, besser und mit höherer Qualität erledigst, als von dir erwartet wird. Legen das als dein Ziel fest.

 

Quellen


  • Material aus dem “Der Karriere und Führung Power Masterkurs” von Alex Fischer


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